20. September 2020

V60: Vorüberlegungen

Um den Umbaubedarf fest zu legen, zunächst eine kleine Bilderserie von Vorbild und Modell. Die ersten Bilder zeigen Aufnahmen aus den 1960er Jahren.

Modell der V60 von Roco

Leider lassen sich hier abgesehen von der Lackierung nur wenige Details erkennen, weshalb die zweite Serie aktuelle Museumsmaschinen zeigt, auf denen einzelnen Elemente wesentlich besser zu sehen sind. An dieser Stelle herzlichen Dank an die Bildautoren, die mir die Benutzung der Fotos gestattet haben.

Folgende potentielle Baustellen ergeben sich für mich:

  • Diverse Trittstufen sind farblich nicht abgesetzt
  • Die Trittstufen insbesondere an den Rangierbühnen sind nicht durchbrochen/durchgeätzt
  • Die Nummerntafel an den Geländern kann entfernt werden, da mein Modell nicht auf großen Rangierbahnhöfen unterwegs ist
  • Geländer sind farblich nicht abgesetzt
  • Verkümmerte Kranhaken an Vorbauten und Dach
  • Zugfunkantenne
  • Das Modell ist zu sauber

Pflichtenheft

An erster Stelle die technischen Umbauten: Wie nach und nach alle meiner Modelle, soll auch die V60 Finescale Radsätze bekommen. Weiterhin wird der Motor durch einen Antriebssatz von SB-Modellbau ersetzt, da mich das Fahrverhalten insbesondere im Rangierbetrieb nicht überzeugt. Als Decoder erhält das Modell mit einem Zimo MX630 und die Pufferbohle wird mit Federpuffern aufgewertet.

Aus dem Vergleich der Vorbildfotos mit denen des Modells werden auf jeden Fall die angesprochenen farblichen Korrekturen an Griffstangen und Trittstufen durchgeführt, allerdings werde ich auf eine Alterung des Modells verzichten. Nicht, weil ich prinzipiell keine gealterten Modelle haben möchte, eher weil ich im Umgang mit der Spritzpistole noch derartig ungeübt bin, dass ich befürchte, mir das ganze Modell zu verschandeln. Das gäbe zwar wiederum die Gelegenheit im Rahmen einer kompletten Neulackierung eine individuelle Beschriftung an zu bringen, muss aber nicht sein

Die Zugfunkantenne muss gehen! Diese zu entfernen zieht zwangsweise eine Neulackierung des Dachs nach sich, daher kann ich auch gleich feinere Kranhaken von Weinert anbringen. Ob ich mich hingegen an den Haken auf den Vorbauten vergehe, werde ich kurzfristig davon abhängig machen, wie gut rot lackierte Haken zu dem Rot der Lok passen und ob ich die angespritzten Haken vernünftig entfernt bekomme.

Neue, durchgeätzte Trittstufen an den Rangierbühnen wären ein Traum. Vielleicht zeichne ich zu späterer Zeit einmal neue Trittstufen und lasse sie ätzen, beim jetzigen Umbau bleiben die Trittstufen abgesehen von der farblichen Überarbeitung unverändert.